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Faustball

Faustball ist ein Rückschlagspiel, bei dem der Ball mit dem Arm oder mit der Faust geschlagen wird. Es wird im Sommer auf Rasen und im Winter in der Halle gespielt. Der Spielgedanke ist ähnlich wie beim Volleyball: Ein Ball wird mittels Angabe in das gegnerische Feld befördert, dort angenommen, zugespielt und schließlich wieder zurückgeschlagen.

Beim Faustball darf der Ball jedoch, anders als beim Volleyball, vor jedem Schlag einmal den Boden berühren, was bei dem ungleich größeren Spielfeld eine völlig andere Ausrichtung der Schläge - nämlich die Weite - zur Folge hat.

Das Spielfeld hat eine Größe von 50 x 20 Metern (40 x 20 Meter in der Halle - es entspricht somit dem Handballfeld). Die Leine oder das Band ist in einer Höhe von 2 m zwischen zwei Pfosten gespannt und teilt somit das Feld in zwei Hälften. Auf jeder Seite steht eine Mannschaft, die jeweils aus fünf Spielern besteht. Die Positionen sind fest, es gibt also Spezialisten für Angriff, Zuspiel und Verteidigung. Gespielt wird nach Zeit: 2 x 15 Minuten bzw. in der Halle 2 x 10 Minuten. In manchen Ligen wird auch nach Sätzen bis 20 Punkte gespielt. Ein Spiel ist gewonnen wenn eine Mannschaft zwei Sätze für sich entschieden hat.

Ziel ist es, den Faustball in der gegnerischen Hälfte so zu platzieren, dass der Gegner diesen nicht erreichen kann. Der Ball darf von jeder Mannschaft dreimal direkt oder indirekt gespielt werden. Beim Überschlag über die Leine muss der Ball im gegnerischen Feld den Boden oder einen Gegenspieler berühren. Das Berühren des Netzes oder der Leine gilt ebenso wie ins Aus geschlagene Bälle als Fehler.


Kontakt: Abteilung Faustball